Cannes weiht während der Filmfestspiele einen Brigitte-Bardot-Strand ein.
Cannes weiht während des Festivals einen Brigitte-Bardot-Strand ein.

Wenige Monate nach Brigitte Bardots Tod beschloss die Stadt Cannes, ihr zu Ehren den Strand Macé nach ihr zu benennen. Diese Einweihung, die im Rahmen der Filmfestspiele von Cannes stattfand, würdigt sowohl die Karriere der ehemaligen Schauspielerin als auch ihr langjähriges Engagement für Tierrechte.

Eine symbolische Hommage an der Croisette

Unmittelbar neben dem Palais des Festivals, zwischen mehreren privaten Lokalen an der Strandpromenade gelegen, wurde dieser öffentliche Strand in „Brigitte-Bardot-Strand“ umbenannt. Die Einweihungszeremonie fand am Montagmorgen in Anwesenheit von Bürgermeister David Lisnard, Festivalpräsidentin Iris Knobloch, Generaldelegiertem Thierry Frémaux und Bernard d’Ormale, dem Witwer des ehemaligen Filmstars, statt.

In seiner Rede würdigte David Lisnard eine Persönlichkeit, die, wie er sagte, „Freiheit verkörperte“, und bezog sich dabei sowohl auf ihre Karriere als auch auf ihre persönliche Unabhängigkeit. Der Bürgermeister erinnerte daran, dass die Schauspielerin in jungen Jahren an der Croisette entdeckt worden war und dort die Geschichte des Festivals nachhaltig geprägt hatte. Die Stadt wollte zudem ihr Engagement für Tiere anerkennen, indem sie nun zu bestimmten Zeiten im Jahr, außerhalb der Sommersaison, Hunde am Strand erlaubt.

Eine prägende Figur im Kino und zugleich eine engagierte Persönlichkeit

Brigitte Bardot, die im Dezember 2025 im Alter von 91 Jahren starb, bleibt bis heute mit mehreren Jahrzehnten französischen Kinos und ihren vielbeachteten Positionen verbunden. Nach ihrem Rückzug von der Leinwand in den 1970er Jahren widmete sie den Großteil ihres öffentlichen Lebens dem Tierschutz durch ihre Stiftung.

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