— NBA-Finals – Wembanyama trifft im Madison Square Garden, die Spurs verkürzen auf 2:1
NBA-Finals – Wembanyama trifft im Madison Square Garden, die Spurs verkürzen auf 2:1

Die San Antonio Spurs errangen am Montagabend im Madison Square Garden einen wichtigen Sieg und bezwangen die New York Knicks im dritten Spiel der NBA-Finals mit 115:111. Nach zwei Heimniederlagen und einem 0:2-Rückstand verhinderten die Spurs das Ausscheiden und verkürzten den Rückstand in der Serie auf 1:2.

Victor Wembanyama trug San Antonio mit einer überragenden Leistung: 32 Punkte, 8 Rebounds und 6 Assists. In einem intensiven, körperbetonten Spiel, das bis zum Schluss spannend blieb, zeigte der Franzose seine Klasse und hielt die Hoffnungen der Spurs im Finale am Leben.

Wembanyama gibt von Anfang an den Ton an

San Antonio legte einen Traumstart hin. Die Spurs fanden schnell ihren Rhythmus und dominierten das erste Viertel. Wembanyama machte sich sofort in der Zone bemerkbar, erzielte im ersten Viertel neun Punkte und brachte sein Team nach zwölf Minuten mit 33:22 in Führung. Ab diesem Zeitpunkt schien San Antonio das Spiel fest im Griff zu haben. Die Spurs bauten ihren Vorsprung sogar auf bis zu zwölf Punkte aus, bevor sie einen plötzlichen und dramatischen Einbruch erlebten.

Die Knicks drehen vor der Pause das Ruder noch einmal.

New York reagierte im zweiten Viertel stark. Die Knicks legten offensiv zu, angeführt von Jalen Brunson und OG Anunoby. San Antonios Einbruch war verheerend: Die Spurs verspielten eine 33:21-Führung und gingen mit einem 57:64-Rückstand in die Halbzeitpause. Brunson erzielte 32 Punkte, 5 Rebounds und 5 Assists, obwohl seine Wurfquote aus dem Feld mit 11 von 25 Treffern durchwachsen war. Anunoby war mit 28 Punkten bei einer Trefferquote von 9 von 13 besonders effektiv.

Die Spurs halten dem Druck stand

Der Sieg von San Antonio wiegt umso schwerer, da er in einer äußerst feindseligen Atmosphäre errungen wurde. Im Madison Square Garden wurde eine elektrisierende Stimmung erwartet, und die Anwesenheit zahlreicher Prominenter, darunter … Donald TrumpDies verschärfte die Spannung rund um das Spiel zusätzlich. Den Spurs war das Risiko, das sie eingingen, durchaus bewusst. Mit einem 0:3-Rückstand hat noch nie ein Team eine NBA-Playoff-Serie gewonnen. Nach den beiden verlorenen Finalspielen im eigenen Stadion durfte sich San Antonio keine Fehler mehr erlauben.

Ein viertes Spiel, das bereits unter Hochspannung steht.

Mit diesem 115:111-Sieg verkürzten die Spurs den Rückstand und setzten New York wieder unter Druck. Die Knicks führen zwar weiterhin in der Serie mit 2:1, doch San Antonio hat bewiesen, dass sie im Madison Square Garden gewinnen können. Spiel 4 findet am Mittwoch erneut in New York statt. Für die Spurs geht es darum, die Serie auszugleichen. Für die Knicks hingegen gilt es, Wembanyama und San Antonio daran zu hindern, die Finalserie wieder vollständig für sich zu entscheiden.