Bei der Rallye Finnland gab es einen heftigen Schreckmoment. Sébastien Ogier, der das Rennen souverän anführte, erlitt auf der WP17, nur wenige Kilometer vor dem Ziel, einen spektakulären Unfall. Der Franzose verließ mit seinem Toyota bei hoher Geschwindigkeit die Straße und kam schwer beschädigt im Wald zum Stehen. Bilder des völlig zerstörten Wracks lösten im Fahrerlager und unter den Fans des französischen Meisters sofort große Besorgnis aus. Die Organisatoren unterbrachen die Wertungsprüfung, bis die Rettungskräfte im Einsatz waren.
Zusammen mit Julien Ingrassia ins Krankenhaus gebracht
Sébastien Ogier und sein Beifahrer Julien Ingrassia konnten sich nach dem Unfall selbstständig aus ihrem Fahrzeug befreien. Beide waren bei Bewusstsein, als sie vom Rettungsdienst versorgt wurden. Ogier wurde vorsorglich mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, während Julien Ingrassia mit einem Krankenwagen zu medizinischen Untersuchungen gebracht wurde. Ersten Berichten zufolge wurden keine schweren Verletzungen festgestellt.
Beruhigende Nachrichten
Wenige Stunden nach seinem Unfall gab Sébastien Ogier Entwarnung bezüglich seines Gesundheitszustands. Der Franzose erklärte, er sei vom Aufprall eher erschüttert als körperlich verletzt, und die Untersuchungen im Krankenhaus hätten keine negativen Folgen gehabt. Sein Umfeld teilte mit, der achtfache Weltmeister sei zwar vor allem von der Heftigkeit des Unfalls mitgenommen, sein Zustand gebe aber keinen Anlass zur Sorge. Auch seinem Beifahrer Julien Ingrassia gehe es gut.
Ein Sieg, der einem entgleitet
Dieser Unfall beendet Sébastien Ogiers Sieghoffnungen in Finnland. Vor seinem Unfall schien der Toyota-Pilot nach seiner dominanten Leistung auf dem besten Weg zu einem weiteren Sieg. Nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf seine Genesung. Die nach den medizinischen Untersuchungen veröffentlichten Nachrichten schließen jedoch das befürchtetste Szenario aus und bringen der Rallye-Welt Erleichterung.
