Mary-Ambre Moluh ist Europameisterin über 100 Meter Rücken. Die 20-jährige Französin gewann am Samstag, den 15. August, das Finale der Europameisterschaften 2026 in Paris mit einer herausragenden Zeit von 57,94 Sekunden. Mit dieser Leistung stellte sie zudem einen neuen Europarekord über diese Distanz auf. Die Französin lag deutlich vor der Niederländerin Marrit Steenbergen, die in 58,46 Sekunden Zweite wurde. Pauline Mahieu komplettierte das Podium in 58,77 Sekunden. Frankreich ist somit mit zwei Schwimmerinnen auf dem europäischen Podium über 100 Meter Rücken vertreten.
Ein europäischer Rekord wurde erneut verbessert
Mary-Ambre Moluh hielt bereits den Kontinentalrekord. Zuvor bei diesen Europameisterschaften hatte sie als erste Europäerin die 58-Sekunden-Marke über 100 Meter Rücken unterboten und in der 4x100-Meter-Lagenstaffel, die Frankreich gewann, 57,99 Sekunden geschwommen. Wenige Tage später verbesserte sie ihre Zeit im Einzelfinale nochmals auf 57,94 Sekunden – fünf Hundertstelsekunden schneller. Damit bestätigte Moluh ihren Status als aktuelle europäische Rekordhalterin über 100 Meter Rücken und fügte ihrer Erfolgsbilanz den Kontinentaltitel hinzu.
Pauline Mahieu sichert sich die Bronzemedaille in 58,77.
Den französischen Abend rundete Pauline Mahieu ab. Nach der ersten Bahn lag die 27-jährige Schwimmerin noch auf dem fünften Platz, legte dann aber eine starke zweite Hälfte des Rennens hin, holte ihre Konkurrentinnen ein und sicherte sich in 58,77 Sekunden den dritten Platz – eine neue persönliche Bestzeit. Damit gewann Mahieu nach Bronze über 200 Meter Rücken eine weitere Medaille bei diesen Europameisterschaften. Die beiden Französinnen hatten ihre Klasse bereits im Halbfinale über 100 Meter Rücken unter Beweis gestellt und die beiden schnellsten Zeiten erzielt: 58,21 Sekunden für Moluh und 58,93 Sekunden für Mahieu.
Drei Medaillen für Moluh bei diesen Europameisterschaften.
Dieser Titel ist Mary-Ambre Moluhs dritte Medaille bei diesen Europameisterschaften. Die französische Schwimmerin gewann Gold in der 4x100-Meter-Lagenstaffel und Silber über 50 Meter Rücken, bevor sie über 100 Meter Rücken einen neuen Europarekord aufstellte. Mit einer Zeit von 57,94 Sekunden verlässt Mary-Ambre Moluh das Becken mit einem Einzel-Europameistertitel und einem neuen Kontinentalrekord, während Pauline Mahieu mit ihrer Bronzemedaille einen zweiten Podestplatz für Frankreich sicherte.