Der chinesische Automobilhersteller Chery will seine industrielle Expansion in Europa durch den Ausbau seiner Produktionskapazitäten beschleunigen. Der Konzern setzt dabei vorrangig auf Partnerschaften mit lokalen Unternehmen, um bestehende Werke zu nutzen, anstatt neue zu errichten.
Mit dieser Strategie will Chery der seit dem Markteintritt in Europa im Jahr 2023 rasant wachsenden Nachfrage gerecht werden. Chery verkaufte im vergangenen Jahr mehr als 120.000 Fahrzeuge in Europa, verglichen mit einem deutlich niedrigeren Niveau im Vorjahr, was den schnellen Erfolg des Unternehmens auf dem Kontinent bestätigt.
Eine durch europäische Beschränkungen behinderte Expansion
Die Unternehmensgruppe strebt an, ihre Produktion an die lokalen Gegebenheiten anzupassen, insbesondere im Hinblick auf die Zölle auf chinesische Elektrofahrzeuge und die Bestimmungen zum lokalen Wertschöpfungsanteil. Ein Ausbau der Produktionskapazitäten wird als notwendig erachtet, um die wirtschaftlichen Ziele zu erreichen.
Chery hat bereits sein erstes Werk in Spanien errichtet und strebt eine Produktion von 200.000 Fahrzeugen pro Jahr bis 2029 an. Weitere Projekte, unter anderem in Frankreich, werden geprüft, da der Hersteller seine Marken in wichtigen europäischen Märkten weiter ausbaut.
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