Die Nationalversammlung hat ihr 50 Millionen Euro teures Projekt für einen Empfangspavillon stillschweigend wieder aufgenommen. Nachdem es im Februar letzten Jahres aufgrund heftigen Widerstands auf Eis gelegt worden war, ist der Neubau nun dank einer Entscheidung des Pariser Stadtrats, die das Projekt wieder in Gang brachte, wieder auf dem Weg. Die exorbitanten Kosten und die architektonischen Entscheidungen hatten bei Denkmalschützern und mehreren gewählten Vertretern Empörung ausgelöst, die die Ausgaben als ungerechtfertigt kritisierten.
Die Kritik bleibt heftig.
Trotz der Wiederaufnahme der Bauarbeiten hält die Kritik an. Die geplante Architektur sorgt weiterhin für Kontroversen, da Kritiker sie als Angriff auf den historischen Charakter des Palais Bourbon sehen. Die Gesamtkosten, die denen eines großen öffentlichen Gebäudes entsprechen, stoßen angesichts der knappen Budgets öffentlicher Einrichtungen auf Unverständnis.
Dieser unauffällige Neustart erfolgt sechs Monate nach der scheinbaren Aufgabe des Projekts. Befürworter des Pavillons sehen darin eine praktische Notwendigkeit, die Besuchereinrichtungen zu modernisieren und die Sicherheit zu erhöhen. Es bleibt abzuwarten, ob dieser neue Versuch die Opposition besänftigen oder die Spannungen um dieses umstrittene Projekt neu entfachen wird.
Gemeinschaft
Bemerkungen
Schreiben Sie eine Rezension
Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.