Tödliche Überschwemmungen in Nordvietnam: Mindestens 14 Opfer in Dien Bien
Tödliche Überschwemmungen in Nordvietnam: Mindestens 14 Opfer in Dien Bien

HANOI, 1. August – Schwere Überschwemmungen, verursacht durch sintflutartige Regenfälle, trafen am späten Donnerstag die Provinz Dien Bien im gebirgigen Norden Vietnams. Mindestens 14 Menschen starben oder wurden vermisst, wie staatliche Medien berichten. Die lokalen Behörden leiteten Rettungsmaßnahmen ein, doch die anhaltend schlechten Wetterbedingungen behinderten die Bemühungen.

Nach Angaben der Zeitung Tien PhongSchwere Regenfälle ließen den Wasserspiegel rapide ansteigen, wodurch tiefer gelegene Gebiete überschwemmt wurden und in den Bergregionen Sturzfluten und Schlammlawinen ausbrachen. Das Dorf Xa Dung ist besonders schwer betroffen: Eine Person wurde getötet, sechs weitere werden vermisst.

Das Volkskomitee der Provinz bestätigte, dass in mehreren Gebieten Verkehrs- und Stromausfälle aufgetreten sind, was den Zugang zu den betroffenen Gebieten erschwert. Rettungsteams arbeiten daran, die Kommunikation wiederherzustellen und isolierte Gemeinden zu erreichen.

Unter den Opfern waren zwei Kinder aus dem Dorf Hang Pu Xi, die von einer Erdlawine begraben wurden. Aufgrund des gefährlichen Geländes und der widrigen Wetterbedingungen konnten die Rettungskräfte ihre Leichen bisher nicht bergen.

Nordvietnam erlebt während der Regenzeit regelmäßig extreme Wetterereignisse. Die Behörden weisen jedoch darauf hin, dass sich Häufigkeit und Intensität dieser Katastrophen aufgrund des Klimawandels offenbar verschärfen. Wettervorhersagen sagen für die kommenden Tage weitere starke Regenfälle voraus, weshalb die Behörden in gefährdeten Gebieten die Warnmeldungen verschärfen.