Ein Picasso für 100 Euro: Eine Lotterie für die Alzheimer-Forschung
Ein Picasso für 100 Euro: Eine Lotterie für die Alzheimer-Forschung

Ein Werk von Pablo Picasso für nur 100 Euro – das verspricht eine außergewöhnliche und ambitionierte Wohltätigkeitsinitiative. Die Lotterie „1 Picasso für 100 Euro“ bietet der Öffentlichkeit die Chance, ein Gouache-Gemälde im Wert von über einer Million Euro zu gewinnen und gleichzeitig die medizinische Forschung zu fördern. Die Ziehung findet am 14. April 2026 in Paris statt, nachdem alle 120.000 Lose verkauft wurden.

Ein seltenes, per Lotterie gewonnenes Werk

Das zur Verlosung stehende Kunstwerk mit dem Titel „Frauenkopf“ entstand 1941 und zeigt Dora Maar, eine Schlüsselfigur in Picassos Umfeld. Diese für die Kriegszeit des Künstlers charakteristische Papierarbeit wird an einen der Teilnehmer vergeben.

Das Prinzip ist einfach: Jedes Los, das für 100 Euro verkauft wird, bietet die Chance, dieses Gemälde zu gewinnen. Der glückliche Gewinner kann anschließend frei darüber verfügen, ob er es behält oder weiterverkauft. Laut Olivier Widmaier Picasso, einem Nachfahren des Malers, könnte der wahre Wert des Werkes sogar die aktuelle Schätzung übersteigen, was die außergewöhnliche Attraktivität dieser Initiative unterstreicht.

Eine künstlerische Initiative im Dienste eines medizinischen Zwecks

Das Projekt wurde von der Produzentin Péri Cochin ins Leben gerufen, die bereits frühere erfolgreiche Ausgaben geleitet hatte. Laut ihr kann „ein Kunstwerk das tägliche Leben Tausender Menschen verändern“, was den wohltätigen Anspruch dieser Lotterie verdeutlicht.

Alle gesammelten Spenden gehen an die Alzheimer-Forschungsstiftung, die wissenschaftliche Programme in Europa unterstützt. Frühere Veranstaltungen haben bereits mehrere Millionen Euro für humanitäre Zwecke eingebracht und damit die Wirksamkeit dieses Modells, das Kunst, Zufall und Engagement vereint, unter Beweis gestellt.

Gemeinschaft

Bemerkungen

Die Kommentarfunktion ist geöffnet, aber vor Spam geschützt. Beiträge und Kommentare mit Links werden manuell geprüft.

Sei der Erste, der diesen Artikel kommentiert.

Antworten Sie auf diesen Artikel

Kommentare werden moderiert. Werbebotschaften, automatisierte E-Mails und missbräuchliche Links werden blockiert.

Ihr erster Kommentar oder jede Nachricht, die einen Link enthält, wird möglicherweise erst nach Genehmigung veröffentlicht.