Das Centre Pompidou-Metz begrüßte im Jahr 2025, dem Jahr seines fünfzehnjährigen Bestehens, 315.148 Besucher. Dies entspricht einem Anstieg von 2,2 % gegenüber 2024 und bestätigt die nachhaltige Position der Einrichtung oberhalb der symbolischen Schwelle von 300.000 jährlichen Besuchern.
Ein überwiegend regionales Publikum
Laut Angaben des Centre Pompidou stammen 60 % der Besucher aus der Region Grand Est und stellen damit mehr als drei Viertel der französischen Besucher dar. Dieser Besucherzuwachs ist vor allem einem hochgelobten Programm zu verdanken, insbesondere der Ausstellung „Endless Sunday“, die Maurizio Cattelan und der Sammlung des Centre Pompidou gewidmet ist und in 204 Tagen bereits 226.368 Besucher anzog – ein Durchschnitt von 1.110 Besuchern pro Tag.
Diese Entwicklung bestätigt die Rückkehr und anschließende Übererfüllung des Besucheraufkommens vor der Covid-19-Pandemie in der Lothringen-Filiale des Pariser Museums, deren Flaggschiff-Ausstellung noch bis 2027 laufen soll.
Eine Architektur, entworfen von einem der größten Namen der Welt.
Das vom japanischen Architekten Shigeru Ban entworfene, 54.000 Quadratmeter große Gebäude, erkennbar an seinem wellenförmigen, von einem chinesischen Hut inspirierten Dach, beherbergt die größte europäische Sammlung von Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und präsentiert ambitionierte Wechselausstellungen. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2010 hat sich das Centre Pompidou in Metz als eine der meistbesuchten Kulturinstitutionen Frankreichs außerhalb der Region Paris etabliert.
Der kumulierte wirtschaftliche Nutzen des Unternehmens für die Region Metz wird seit seiner Eröffnung vor 15 Jahren mittlerweile auf 214 Millionen Euro geschätzt.
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