Katzenkennzeichnung: Eine Pflicht, die in Frankreich immer noch weitgehend ignoriert wird
Katzenkennzeichnung: Eine Pflicht, die in Frankreich immer noch weitgehend ignoriert wird

In Frankreich ist die Kennzeichnung von Hauskatzen per Mikrochip oder Tätowierung gesetzlich vorgeschrieben, wird aber nur unzureichend durchgesetzt. Trotz dieser Regelung ist laut Daten der nationalen I-CAD-Datenbank derzeit nur etwa die Hälfte der Katzen im Land gekennzeichnet.

Alle Katzen, die nach dem 1. Januar 2012 geboren wurden, müssen vor dem siebten Lebensmonat gekennzeichnet werden. Diese Maßnahme dient der Bekämpfung von Aussetzung und illegalem Handel mit Katzen und soll die Rückführung entlaufener Tiere zu ihren Besitzern erleichtern. Zuwiderhandlungen können mit einer Geldstrafe von bis zu 750 Euro geahndet werden.

Eine Herausforderung der Rückverfolgbarkeit und des Tierschutzes

Die Kennzeichnung weist jedem Tier eine eindeutige Nummer zu, die in einer nationalen Datenbank registriert wird und ein wichtiges Instrument zur Überwachung der Gesundheit und zur Verwaltung von Katzenpopulationen darstellt. Sie ist außerdem unerlässlich für Reisen mit Ihrem Haustier oder als Eigentumsnachweis im Streitfall.

Trotz dieser Herausforderungen ist die Zahl der registrierten Hunde deutlich geringer als die der registrierten Haustiere; fast 90 % der Hunde sind erfasst. Behörden und Tierärzte appellieren daher an die Tierhalter, das Bewusstsein für diese Registrierungspflicht zu schärfen, um die Einhaltung der Vorschriften zu verbessern und die Tiere besser zu schützen.

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