Die Ministerin für den ökologischen Wandel, Monique Barbut, äußerte sich ablehnend gegenüber dem Lachszuchtprojekt des Unternehmens Pure Salmon in Verdon-sur-Mer (Gironde). In einer Anhörung im Senat urteilte sie, dass dieses Industrieprojekt auf unzureichend soliden Grundlagen basiere.
Das Projekt plant die Produktion von 10.000 Tonnen Lachs pro Jahr in einem geschlossenen Kreislauf und die Schaffung mehrerer hundert Arbeitsplätze. Der Minister stellte jedoch die Umweltverträglichkeit infrage und argumentierte, es handele sich nicht um eine echte Aquakultur, sondern um eine tankbasierte Produktion, die einen erheblichen Energie- und Ressourcenaufwand erfordere.
Das Projekt unterliegt noch den administrativen Verfahren.
Trotz dieser Haltung hängt die endgültige Entscheidung von den laufenden Genehmigungsverfahren ab. Das Projekt hat bereits eine positive Stellungnahme in der öffentlichen Anhörung erhalten und muss vor einer möglichen Genehmigung durch die Präfektur noch von den zuständigen Behörden geprüft werden.
Mehrere Umweltorganisationen lehnen das Projekt ebenfalls ab und verweisen auf Risiken für das lokale Ökosystem. Das Unternehmen hingegen verteidigt ein Projekt, das es als strategisch wichtig für die Ernährungssouveränität darstellt und versichert, dass die Umweltauswirkungen kontrolliert werden.
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