Sébastien Lecornu verspricht, im Haushaltsentwurf für 2027 mehrere Unterstützungs- und Investitionsmaßnahmen für die Landwirtschaft vorzusehen. In einem offenen Brief an die Landwirte bestätigt der Premierminister zudem Hilfen für vom Dürre betroffenen Nutztiere und Feldfrüchte.
Der Ende September erwartete Haushaltsentwurf soll insbesondere Steuererleichterungen für Investitionen in die Landwirtschaft beinhalten. Die Regierung beabsichtigt außerdem, die Anschaffung von Wasserbaugeräten zu finanzieren, die Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen und die Wettbewerbsfähigkeit der verschiedenen Agrarsektoren zu erhalten.
Eine sofortige Reaktion auf die Dürre
Bis zur Verabschiedung des nächsten Haushaltsplans werden den Präfekten gezielte Mittel zur Verfügung gestellt, um die Liquidität der landwirtschaftlichen Betriebe zu sichern und die Wiederaufnahme der Produktion zu ermöglichen. Auch das staatliche Entschädigungsprogramm für Verluste soll zusätzliche Mittel erhalten, und besonders gefährdete Betriebe sollen von einer Entlastung bei der Grundsteuer und den Sozialversicherungsbeiträgen profitieren.
Diese Ankündigungen erfolgen, nachdem der Verfassungsrat den Kern des Notstandsgesetzes für die Landwirtschaft bestätigt hat. Sébastien Lecornu verspricht eine zügige Verkündung des Gesetzes, doch die Verabschiedung weiterer Maßnahmen bleibt aufgrund der fehlenden Regierungsmehrheit in der Nationalversammlung ungewiss. Der Premierminister appelliert daher an die Parlamentarier, bei der Haushaltsberatungen Verantwortung zu übernehmen.
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