Nur eine Woche nachdem sie die Kontrolle über die Stadt Anéfis im Norden Malis zurückerlangt hatten, gerieten die malischen Streitkräfte und ihre russischen Söldnerverbündeten am Samstag in derselben Region in einen Hinterhalt.
Die Rückkehr der malischen Armee nach Anéfis hat nicht ausgereicht, um die Region zu sichern. Knapp zehn Tage nach der Wiederherstellung ihrer festen Präsenz in dieser nördlichen Stadt wurde die Militärkolonne am Samstag angegriffen und geriet im selben Gebiet in einen Hinterhalt.
Auch die russischen Söldner, die die malischen Bodentruppen begleiteten, wurden ins Visier genommen. Dieser jüngste Hinterhalt verdeutlicht die Fragilität der Sicherheitslage in Nordmali, wo dschihadistische Gruppen trotz der in den letzten Wochen durchgeführten Militäroperationen weiterhin in der Lage sind, Schaden anzurichten.
Die Zunahme dieser Angriffe wirft Fragen hinsichtlich der Fähigkeit der malischen Streitkräfte und ihrer Hilfstruppen auf, die zurückeroberten Gebiete auf unbestimmte Zeit zu halten, in einer Region, in der die Kontrolle über das Land weiterhin umstritten ist und die Transportwege ungeschützt sind.
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