Die Militärjunta in Burkina Faso hat am Dienstag ein Ausstrahlungsverbot für den französischen Sender TV5 Monde im Land verhängt. Die Behörden kritisierten den Sender für seine Berichterstattung über dschihadistische Gewalt in Burkina Faso und im Nachbarland Mali. Diese Entscheidung ist Teil einer Reihe von restriktiven Maßnahmen, die seit dem Putsch im September 2022 gegen verschiedene Medienunternehmen ergriffen wurden.
Eine Reihe von Medienbeschränkungen
Seit dem Militärputsch vor über zwei Jahren hat das Regime in Burkina Faso wiederholt Medien suspendiert und verboten. Die Junta wirft bestimmten internationalen Medien regelmäßig vor, ihrer Ansicht nach Desinformationen zu verbreiten und in ihrer Berichterstattung über die Sicherheitslage in der Sahelzone den Terrorismus zu verherrlichen.
Verschlechterung der Sicherheitslage
Das Verbot von TV5 Monde verdeutlicht die fortschreitende Verschlechterung der Pressefreiheit in Burkina Faso. Das Land ist mit einem tödlichen dschihadistischen Aufstand konfrontiert, der Tausende von Menschenleben gefordert und mehr als zwei Millionen Menschen zur Flucht gezwungen hat. Die Militärbehörden rechtfertigen ihre restriktive Medienpolitik mit der Notwendigkeit, die Kommunikation im Zusammenhang mit Sicherheitsoperationen zu kontrollieren.
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