Ein Erdbeben der Stärke 5,3 erschütterte in der Nacht von Samstag auf Sonntag den Nordwesten Griechenlands. Das Beben, das besonders in der Region Ioannina in Epirus zu spüren war, forderte nach ersten Berichten der Behörden keine Opfer.
Das Erdbeben ereignete sich gegen 03:32 Uhr GMT. Sein Epizentrum lag laut der seismographischen Station Thessaloniki in der Nähe der Stadt Leptokarya in einer Tiefe von etwa 14 Kilometern.
Nachbeben und einige Störungen
In den Stunden nach dem Hauptbeben wurden mehr als ein Dutzend Nachbeben mit Stärken zwischen 2,5 und 4,6 registriert. Die örtlichen Behörden meldeten einige Felsstürze auf der Autobahn Egnatia sowie Stromausfälle in Teilen der Region Ioannina.
Die Stromversorgung wurde schrittweise wiederhergestellt, und es wurden keine größeren Schäden gemeldet. Griechenland liegt im östlichen Mittelmeer an mehreren geologischen Verwerfungslinien und ist daher regelmäßig von Erdbeben betroffen.