Die beiden französischen Segler, die vor der Küste Marokkos vermisst wurden, sind wohlbehalten aufgefunden worden.
Die beiden französischen Segler, die vor der Küste Marokkos vermisst wurden, sind wohlbehalten aufgefunden worden.

Nach viertägiger intensiver Suche auf See wurden die beiden französischen Staatsangehörigen, die seit Sonntag vor der Küste Marokkos vermisst wurden, am Donnerstagabend lebend gefunden. Die beiden Männer wurden von einem Handelsschiff vor der Küste von Assilah in Nordmarokkoordinierungs- und Rettungszentrum gerettet, wie das Nationale Seenotrettungszentrum mitteilte.

Ihre Lokalisierung gelang dank einer an alle Schiffe im Suchgebiet gesendeten Warnmeldung. Nach der Lokalisierung identifizierten die Rettungskräfte die beiden Bootsfahrer mit Unterstützung der marokkanischen Behörden. Anschließend sollten sie im spanischen Hafen von Cádiz von Bord gehen.

Das Fehlen eines Peilsenders erschwert die Ermittlungen.

Die Alarmierung erfolgte am Samstagabend, als der Katamaran Stella undDas Schiff, das Passagiere von Martinique nach Europa transportierte, hatte Seenot gemeldet. Das Schiff und ein Rettungsfloß wurden einige Stunden später etwa fünf Kilometer vor der Küste von Tanger gefunden, von der Besatzung fehlte jedoch jede Spur. Laut Angehörigen eines der Vermissten erwähnte eine erste Nachricht ein Leck an Bord, gefolgt von einer zweiten, in der stand, dass die Passagiere das Schiff verließen, um ein motorisiertes Beiboot zu erreichen.

Auf beiden Seiten der Straße von Gibraltar wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Flugzeuge, Hubschrauber, Rettungsschiffe, Taucherteams und ein Schiff der französischen Marine beteiligten sich an den Operationen, die durch Satellitenaufklärung ergänzt wurden. Die genauen Umstände des Vorfalls sind derzeit noch unklar. Die Behörden gaben an, dass die Seeleute zum Zeitpunkt des Unglücks kein Notsignalgerät bei sich hatten.

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